EU-Schulobstprogramm - Roda-Schule wieder dabei

Schulobstprogramm

Auch im Schuljahr 2011/2012 beteiligt sich die Roda-Schule wieder erfolgreich am EU-Schulobstprogramm NRW. Die 50 Schülerinnen und Schüler der Eingangsklassen erhalten aus diesem Programm täglich an 5 Schultagen 100 Gramm Obst und Gemüse zu Ergänzung der schulischen Mahlzeiten. Zweimal wöchentlich werden wir von einem zertifizierten Biohandel beliefert.

Daten und Fakten

Das EU-Schulobstprogramm NRW wird seit dem Frühjahr 2010 vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Schule und Weiterbildung Nordrhein-Westfalen organisiert. Aktuell nehmen 521 Schulen an dem Programm teil. Damit werden rund 100.000 Kinder erreicht.

Was sind die Ziele des EU-Schulobstprogramms NRW?

Obst und Gemüse schmecken lecker und machen fit für den Schulalltag - kurz: Obst und Gemüse gehören zu einer gesunden Ernährung einfach dazu. Fünf Portionen täglich sollen es sein. Doch der Obst- und insbesondere der Gemüseverzehr von Kindern liegen deutlich unter der von Fachgesellschaften empfohlenen Menge. Ziel des EU-Schulobstprogramms ist es daher, mit einer kostenlosen Extra-Portion Vitamine den Schülerinnen und Schülern Obst und Gemüse wieder schmackhaft zu machen und bereits mit Beginn der Schulzeit ein gesundheitsförderliches Ernährungsverhalten nahe zu bringen. Durch die pädagogische Begleitung des Programms soll die Ernährungskompetenz der Kinder nachhaltig gefördert werden.

An wen richtet sich das EU-Schulobstprogramm NRW?

Zielgruppe des EU-Schulobstprogramms NRW sind Grundschulen und Förderschulen mit Primarstufe des Landes NRW. Das EU-Schulobstprogramm NRW richtet sich bei Grundschulen an alle Kinder der Klassen 1 bis 4, also an die gesamte Grundschule. Für Förderschulen gilt: teilnehmen sollen alle Kinder der Primarstufe (1-4). Zudem können Einsteigerklassen und die Klassen 5-6 mit einbezogen werden. Mittel- und Oberstufen können nicht berücksichtigt werden.

Was bedeutet die Teilnahme am EU-Schulobstprogramm NRW für die Schulen?

Die Schulobst-Schulen können Ihre Schülerinnen und Schüler regelmäßig mit Obst und Gemüse versorgen. Zugelassene Schulobstlieferanten liefern jede Schulwoche. Zubereitet wird das Obst und Gemüse entweder von den Kindern selbst, von engagierten Eltern, oder anderen Personen an der Schule. Die Organisation des Programms vor Ort ist flexibel und individuell möglich. Die Schulen legen fest, was am Besten zum Schulalltag passt. Neben dem Verzehr von Obst und Gemüse legt das EU-Schulobstprogramm einen Schwerpunkt auf begleitende Aktionen, wie z.B. die Thematisierung gesunder Ernährung im Unterricht, die Durchführung eines Projekttages, den Besuch einer Landfrau im Unterricht oder die Besichtigung eines landwirtschaftlichen Betriebes.

Warum können die Schulen zwischen einer 5-tägigen Förderung und einer 3-tägigen Förderung wählen?

Nur mit einem regelmäßigen Verzehr kann ein dauerhafter Einfluss auf das Ernährungsverhalten genommen werden. Mindestens 3 x pro Woche sollen die Schülerinnen und Schüler daher zugreifen. Mit der Wahlmöglichkeit zwischen einer 3- oder 5-tägigen Förderung soll den unterschiedlichen Vor-Ort-Gegebenheiten an den Schulen Rechnung getragen werden und eine flexible Durchführung ermöglichen. Die Schulen können im Falle einer 3-tägigen Förderung selbst entscheiden, ob eine Portion von 100g pro Kind an 3 Tagen pro Woche stattfindet oder an 4 bis 5 Tagen eine verringerter Portionsgröße angeboten wird.

Wie viele Schulen nehmen am EU-Schulobstprogramm NRW teil?

In der Startphase von März 2010 bis zu den Sommerferien 2010 nahmen 355 Schulen an dem Programm teil. Im Schuljahr 2010/2011 waren bereits 454 Schulen mit rund 85.000 Kindern am Programm beteiligt. Im aktuellen Schuljahr 2011/2012 zählt das Programm 521 Schulen mit rund 100.000 Kindern.

 Wie lange können Schulen im Programm bleiben?

Die Schulbewilligungen fÜr die Teilnahme am EU-Schulobstprogramm NRW sind jeweils für ein Schuljahr gültig. Nach Ablauf des Schuljahres können sich die Schulen über ein Rückmeldeformular erneut für das Programm anmelden, so dass eine dauerhafte Teilnahme möglich ist. Denn nur mit einer dauerhaften und regelmäßigen Obst- und Gemüseversorgung ist ein nachhaltiger und langfristiger Effekt auf das Ernährungsverhalten der Kinder zu erwarten.

Unsere Erfahrungen mit dem EU-Schulobstprogramm sind sehr positiv. Das Programm wird von Schülern, Lehrern und Eltern begeistert aufgenommen.

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