Schulneubau 2012

Luftbild Roda-Schule

Vogelperspektive

Die Roda-Schule im Jahre 2014 aus der Vogelperspektive zeigt die städtisch geprägte Lage sowie die baulichen Veränderungen mit dem links angesetzten Verwaltungstrakt, dem langgestreckten Neubau im Hintergrund und dem neu gestalteten Schulhof auf.

Roda-Express

Im Rahmen des Schulneubaus musste unser alter Zugwaggon, den wir viele Jahre als "Pausenraum" auf dem Schulhof benutzt haben, vom Schulgelände entfernt werden. Die "Eisenbahnerfreunde Grenzland" haben den alten Zugwagen vor der Verschrottung bewahrt und zur Aufarbeitung nach Walheim transportiert. Ein Video dokumentiert den Abtransport des Eisenbahnwagens von der Roda-Schule in Herzogenrath zum Bahnhof in Walheim, dass Sie hier anschauen können.

Unser Schulneubau

Als die Roda-Schule zur Förderschule für geistige Entwicklung wurde, plante man großzügig für zunächst 85 bis 90 Schülerinnen und Schüler. Im Laufe der Zeit wurde die Schülerzahl jedoch nicht kleiner, sondern immer größer. Dies führte dazu, dass Mitte der 1970er Jahre zwei Pavillonbauten mit jeweils vier Klassen auf dem Schulgelände aufgebaut wurden. Doch die Zahlen stiegen weiter, was dazu führte, dass man im Jahr 2000 einen Anbau ans Hauptgebäude und ein Werkstattgebäude auf dem Schulhof errichtete.

2008 war man dann bei fast 160 Schülerinnen und Schülern angekommen. Auf dem Schulhof wurde in Pavillons unterrichtet und im alten Hauptgebäude stand überall therapeutisches Gerät herum. Ein Zustand der so nicht mehr tragbar war. Zudem waren die Pavillons ebenfalls in die Jahre gekommen und so machte man sich in der Städteregion Aachen Gedanken darüber, wie man sie sanieren könnte.

Die Schülerzahlen stiegen kontinuierlich weiter an, so dass alle Beteiligten sich letztlich einig wurden, dass ein Schulerweiterungsbau dringend notwendig sei. Mit dem Herzogenrather Architekten, Dr. Jürgen Paulus, konnte ein Architekt gefunden werden, der die Belange der behinderten Schülerinnen und Schüler und das Gesamtkonzept der Schule „Miteinander Leben Lernen“ auch architektonisch und konzeptionell umsetzen konnte.

Schulschild
Auch dies benötigte der Schulneubau: Ein neues Hinweisschild der Roda-Schule an der Geilenkirchener Straße - übrigens von einer Schülergruppe gefertigt.

Städteregionsrat Helmut Etschenberg konnte den Schulerweiterungsbau dann im März 2012 schließlich einweihen und der Schulgemeinde offiziell übergeben. Mit dem Schulerweiterungsbau wurden die Unterrichts- und Arbeitsbedingungen enorm verbessert. Klassenräume mit Differenzierungsräumen, Werkstätten, die schuleigene Druckerei, Pflegebereiche und eine neue Zentralküche mit entsprechenden Wirtschaftsräumen fanden im Neubau Platz. Schulhof und Außenanlagen konnten behindertengerecht angepasst werden. Neue Spiel- und Sitzgeräte bieten Möglichkeiten für Ruhebereiche und Aktivitätszonen.

Voller Stolz verkündete der Städteregionsrat, Herr Etschenberg, aber auch, dass beim Neubau die vorkalkulierten Baukosten eingehalten werden konnten. Viele Besucher konnten sich seit dem von der Qualität der Neubaumaßnahme überzeugen und erleben, wie gut ein „Miteinander Leben Lernen“ unter diesen Voraussetzungen realisiert werden kann.