Unser Schulhund "Finya"

Finya ist da!

Mittlerweile wissen es alle Schülerinnen und Schüler

Liebe Eltern ... Vielleicht haben auch Sie Finya schon persönlich getroffen? Vielleicht haben Ihnen Ihre Kinder von ihr berichtet – Finya ist unser neuer Schulhund.

Seit fast nun einem Jahr lebt Finya (Golden Retriever, 12 Monate) bei unserer Kollegin Frau Rokuß.

Seit Beginn des Schuljahres 2018/19 besucht Finya in ihrer Begleitung die Schule und befindet sich parallel in der Ausbildungsphase zum Begleithund in einer Hundeschule.

Ein Einsatz als Schulhund findet zunächst nur in der Klasse von Frau Rokuß statt, wird aber schrittweise erweitert, da sie mit Finya andere Klassen besuchen möchte.

Auch ist es immer möglich, Finya in „ihrer Klasse der Berufspraxisstufe 2“ zu besuchen, was viele SchülerInnen immer wieder tun.


Und Finya besucht auch gerne mal den Chef im Büro ...

Hier einige Fakten:
• Golden Retriever sind als Schulhunde besonders geeignet. Durch ihr ruhiges und freundliches Wesen ist er als Hund für den Umgang mit Kindern prädestiniert.
• Finya besitzt einen sehr guten Grundgehorsam und eine sehr gute Sozialisierung. Sie hat ein ruhiges, ausgeglichenes und verträgliches Wesen. Finya hat keine aggressive Ausstrahlung und ist absolut verträglich mit anderen Tieren. Sie ist nicht bellfreudig und geräuschunempfindlich gegen Schullärm. Außerdem erträgt Finya einen hohen Stresspegel, ohne aggressiv zu werden.
• Es besteht eine Haftpflichtversicherung, in der Finya explizit als Schulhund versichert ist.
• Finya wird regelmäßig tierärztlich untersucht, geimpft, entwurmt und erhält Medikamente gegen Flöhe und Zecken.

Warum möchten wir einen Hund im Unterricht einsetzen?

Die Vorzüge von tiergestützter Pädagogik für unsere Schule:

Ein Hund hat eine positive, beruhigende Wirkung auf das Klassenklima. Er kann unterschiedliche Aufgaben übernehmen – z.B. als Lernmotivator, als Lärmregulierer, als Stressreduzierer, als Tröster. Ein Schulhund bietet sich zudem an, um etwas über den allgemeinen Umgang mit Hunden im Alltag zu erfahren, die Körpersprache des Hundes verstehen zu lernen und Kinder von eventuell vorhandenen Ängsten zu befreien.

Schon jetzt zeigen die Schülerinnen und Schüler sehr viel Freude bei einer Begegnung mit Finya. Die Schülerinnen und Schüler nehmen sie wahr, haben sie in ihr Herz geschlossen, erkundigen sich immer wieder nach ihr, wollen wissen, was sie macht und wie es ihr geht.

Schule hat nicht nur den Auftrag Wissen und fachliche Inhalte zu vermitteln, sondern auch Schülerinnen und Schüler soziale Kompetenzen zu vermitteln. Das zentrale Element für beide Aufgabenbereiche ist die Herstellung einer guten Beziehungsebene. Lernen ist immer auch von Emotionen begleitet und spielt sich innerhalb sozialer Interaktionen und Beziehungen ab.

Selbstbewusstsein aufzubauen, Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln und Motivation zu fördern, sind vordergründige Ziele einer Förderung in der Roda-Schule. Das bedeutet auch, dass wir den Unterricht so gestalten, dass die Schülerinnen und Schüler Erfolgserlebnisse haben können- sowohl im kognitiven als auch im Besonderen im emotionalen Bereich.

Tiere, besonders Hunde können dabei uns als Lehrpersonen bei dieser pädagogischen Arbeit unterstützen. Hunde akzeptieren Menschen als vollwertige Sozialpartner und gehen Bindungen zu ihnen ein.

Diese besondere Fähigkeit kann für viele Kinder und Jugendlichen sehr hilfreich sein. Übungen mit dem Hund fördern die Motivation, der Kontakt mit dem Hund über streicheln oder einfach nur die körperliche Nähe, kann Stress nachweislich abbauen und so Lernblockaden lösen.

Viele Kinder haben zu Hunden (Tieren) eine natürlich positive Assoziation. So bietet alleine die bloße Anwesenheit eines Hundes im Klassenraum viele Möglichkeiten auf einer emotionalen Ebene mit den Schülerinnen und Schülern in Kontakt zu kommen, die Anwesenheit des Tieres kann die Atmosphäre im Klassenraum positiv beeinflussen.

Durch das Einhalten der „Hunderegeln“ werden die Schülerinnen und Schüler auch sensibler für die Bedürfnisse von Anderen. Durch das Gespräch über die Bedürfnisse von Finya und den richtigen respektvollen Umgang mit ihr, gelingen immer wieder Transferlösungen, die das eigene Verhalten und den Umgang mit Anderen betreffen.

Kurz um: Finya bereichert unsere Schule!

….und ihre erste Klassenfahrt fand sie und ihre Klasse auch prima!